Die Standortförderung der Stadt St.Gallen verfolgt das Ziel, den Standort Stadt St.Gallen auf Basis der städtischen Vision 2030 attraktiv zu halten und seine Attraktivität weiter zu stärken und sichtbar zu machen. Die Massnahmen sollen einen Mehrwert sowohl für die Unternehmen der Stadt als auch für die Einwohnerinnen und Einwohner generieren. Wertschöpfung wie Lebensqualität müssen erhalten und weiter gesteigert werden. Dementsprechend geht die Arbeit der Standortförderung über das klassische Selbstverständnis einer reinen Wirtschaftsförderung hinaus. Sie sieht den Standort als synergetisches Zusammenspiel aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung bzw. Politik. In diesem Sinne kümmert sich die Standortförderung um alle Belange, die den Standort Stadt betreffen und nimmt hierfür unterschiedliche Funktionen ein:
- Anlaufstelle als städtische Dienststelle für Kundinnen und Kunden aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft
- Netzwerkerin und Koordinatorin sowie Initiatorin für neue Vernetzungen und Kooperationen zwischen Unternehmen, aber auch zwischen Unternehmen und dem öffentlichen Bereich und weiteren Stakeholdern
- Impulsgeberin für gesamtstädtische Projekte zu neuen Themen und Herausforderungen
- Vordenkerin und Innovatorin im Sinne von verschiedenen Innovationen, thematisch oder in Bezug auf projektbezogene Ansätze und Initiativen
Strategie
Die Standortförderung der Stadt St.Gallen differenziert in ihrer Strategie 2024-2028 die drei strategischen Leitthemen Standortentwicklung, Standortinnovation und Standortprofilierung.
Das Leitthema «Standortentwicklung» widmet sich dem aktuellen Bedarf am Standort. Dazu pflegt die Standortförderung den Dialog mit ansässigen und neuen Unternehmen (Akquisition, Bestandespflege). Dabei erfährt sie Ansprüche an die Standortqualität und kann diese in ihre Massnahmen einfliessen lassen. Die Belebung der St.Galler Innenstadt ist ein zentraler Pfeiler der Standortentwicklung und wird von der Standortförderung aktiv bewirtschaftet. Als Anlaufstelle für St.Gallen-Bodensee Tourismus in die Verwaltung, erarbeitet und überprüft die Standortförderung die Leistungsvereinbarung mit der Stadt. Die Vermittlung bei Flächen- und Immobilienanfragen ist für die Entwicklungsmöglichkeiten von Unternehmen zentral und gehört ebenfalls zu den Kernaufgaben (Vermittlung von Immobilien & Arealen).
Das Leitthema «Standortinnovation» widmet sich jenen Herausforderungen, die für einen zukunftsfähigen und angesichts der verschiedenen Transformationsprozesse weiterhin wettbewerbsfähigen Standort von Relevanz sind. Aufgrund der vielfältigen Herausforderungen gilt es insbesondere, Vorkehrungen für agile Strukturen und Handlungsmöglichkeiten zu schaffen (bspw. durch die Vernetzung mit dem Cluster «St.Gallen Health», die Unterstützung von «IT rockt!» oder die Förderung von Startups).
In diesem Sinne widmet sich die Standortförderung der Vernetzung als Basis für Austausch, Agilität und Innovation. Zudem begleitet sie die Veränderungen in Transformationsprozessen (z.B. Digitalisierung, Klimaneutralität etc.). Mit Innovationsräumen will sie Möglichkeiten schaffen, die Stärke der Stadt als Wissensstandort für Innovations- und Zukunftsthemen zu leben und neue Ansätze auszuprobieren (z.B. Unterstützung des Switzerland Innovation Park Ost). Die Beobachtung von Trends dient dazu, neue Herausforderungen für den Standort frühzeitig aufzuspüren und Handlungsmöglichkeiten auszuloten (z.B. durch Marktforschung wie die Bevölkerungsbefragung, Zu- und Wegzugsbefragung und die Analyse diverser Studien).
Das Leitthema «Standortprofilierung» umfasst alle Aktivitäten, die sowohl auf die Sichtbarkeit des Standortes als auch auf die Kommunikation nach innen und aussen zielen. Dazu gehört die Wissens- und Informationsarbeit, um das Standortprofil mit Daten und Fakten zu unterlegen. Zudem führt die Standortförderung die «Sankt»-Kampagne» , um die Marke und die Identität des Standortes zu stärken. Die Kongress- und Eventförderung unterstützt den Kongressstandort und stärkt die Positionierung. Hierzu gehört auch die enge Zusammenarbeit mit dem St.Gallen Convention Bureau von St.Gallen-Bodensee Tourismus. Generell gehört dazu die umfassende Betreuung der Kommunikationskanäle der Standortförderung – vom Newsletter über die Website bis hin zu den verschiedenen sozialen Netzwerken Facebook, Instagram und LinkedIn. Schliesslich übernimmt die Standortförderung auch Sonderprojekte, die u.a. als politischer Auftrag an die Standortförderung formuliert werden und dazu beitragen können, den Standort professionell zu präsentieren (z.B. die Vermarktung der Frauenfussball-Europameisterschaft WEURO 2025).
Leiter Standortförderung
- Bereich: Tourismus
- Research und Innovation
- Bestandespflege
Stv. Leiterin und Projektleiterin
- Bereich: Innenstadt
- Immobilien und Areale
- Bestandespflege
Projektleiterin
- Bereich: Gesundheit
- Kongresse und Events
- Bestandespflege
Projektleiterin
- Bereich: Digitales
- Vermarktung
- Bestandespflege
Projektassistenz
Projektassistenz
Praktikantin
Praktikantin
Praktikant

Links nach rechts: Regina Kesic, Annina Huber, Samuel Zuberbühler, Sarah Steinmann, Laura Cortese, Kathrin Stäheli